Von der Bettdecke zum Surfponcho

 Im Sommer öffnet das Retreat Wabisabi in Shimoda, Japan seine Türen für Gäste aus aller Welt. Geleitet wird es von Angela und Yasuo – und von ihnen kommen auch die schönsten kleinen Alltagsgeschichten.

Eine davon beginnt in den Gästezimmern, genauer gesagt auf den Betten: Dort liegt kein dickes Federbett, sondern ein „Towelket“ – eine Mischung aus Handtuch und Decke, so leicht, dass sie auch in heißen Nächten angenehm ist.

Mit der Zeit bekommen diese Towelkets Gebrauchsspuren: ein Fleck, etwas Ausbleichen, manchmal einfach ein müdes Aussehen. Doch anstatt sie wegzuwerfen, hat Angela eine viel bessere Idee: Sie färbt sie neu – und schenkt ihnen damit frisches Leben.

 

Dieses Jahr durfte ich mit anpacken. Gemeinsam haben wir den Towelkets leuchtende Farben verpasst und sie gleich in etwas völlig Neues verwandelt: Surfponchos.
Die Größe passt perfekt, das Material lässt sich wunderbar verarbeiten, und am Ende bleibt kaum ein Rest übrig.

So bekommen Stoffe, die schon viele Sommernächte in Japan erlebt haben, ein zweites Leben – diesmal nicht im Gästezimmer, sondern am Strand.

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