Geboren unter einem sturen Sternzeichen. Wenn einmal ein Gedanke keimt, dann will er wachsen – bis er Form annimmt, sichtbar, spürbar, tragbar wird. Der Kopf denkt in Bildern, in Reimen, in Farben. Und am liebsten so lange, bis aus Vorstellung Wirklichkeit wird.
Ich heiße Johanna, bin in den Alpen in Südtirol aufgewachsen und seit ich denken kann, bin ich am Kreieren und Gestalten. Auch heute noch, will ich Dinge selber machen, will sie so machen, wie ich sie mir vorstelle. Die Sturheit begleitet mich bei jedem Projekt, oft verwandelt sie sich als hilfreiche Geduld und oft in weniger hilfreiche Besessenheit.
Ich sehe mich als praktischen Menschen. Ein Kunstwerk allein genügt mir nicht – ich möchte, dass meine Kreationen auch einen Nutzen haben, für etwas zu gebrauchen sind. Kleidungsstücke geben mir genau das – künstlerischen Freiraum und die Möglichkeit, etwas Nützliches und Einzigartiges zu schaffen.



PS.: Foto-Credits von Bild 1 und 2 gehen an Parag. Er ist kein professioneller Fotograf, macht aber gerne Bilder für alle – vorausgesetzt, man bringt die Kamera selbst mit. Schreib mir und ich gebe dir seinen Kontakt. xD
Alter: 1.998 Jahre jünger als Jesus Christ
Hobbies: mehr als mir lieb ist
Süchtig nach: Stoff
Element: Wasser & Erde
Tier: Vogel
Geräusch: schäumende Wellen
Zahl: 1,618033988749…
Supertalent: Auf meinen Händen Flöte spielen
Will ich noch lernen: den Flick Flack
Laut Duden bedeutet Studieren, etwas eifrig betreiben. Und das habe ich mit Sicherheit gemacht. Ich will gar nicht wissen, wie viele Stunden meines Lebens schon an der Nähmaschine vergangen sind.
An der Uni studiert habe ich nicht – aber gelernt habe ich trotzdem. Ein bisschen Kunst und Design in der Schule, eine Portion Hausverstand von meinen Eltern und kreatives Problemlösen durch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen und spannenden Projekten.
Die Basics im Nähen, Stricken und Häkeln habe ich von meiner Mama gelernt. Und später dann von Büchern, Videos, Tutorials, und vor allem: von Fehlern. Vielen Fehlern. Das Schnittzeichnen habe ich von der lieben Liana mit dem Telestia-Onlinekurs gelernt. Und vieles kam einfach durchs Tun – durch eigene Projekte, Neugier und das Ziel, etwas genau so zu machen, wie ich es mir vorstelle.
Und weißt du was? Ich lerne immer noch.
Aber gerne Tee, Wasser oder den Holundersaft von meiner Mama.
Reparaturen gehören nicht zu meiner Arbeit. Ich finde es unglaublich wichtig, Dinge nicht sofort wegzuwerfen. Aber genau deshalb sehe ich das Flicken als etwas, das jede:r selbst tun darf: eine schöne Aufgabe, eine langsame Aufgabe, eine Aufgabe mit Wert.
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