Am Wochenende war ich auf den Berlengas-Inseln – und habe dabei einen dieser besonderen Momente erlebt. Nicht, weil die Inseln so atemberaubend schön sind (das sind sie!), sondern weil mir plötzlich bewusst wurde: Ich war komplett in Kleiderklammer-Kleidung eingekleidet.
Vor fünf Jahren habe ich beschlossen, keine neue Kleidung mehr zu kaufen. Nur noch das Nötigste wie Neoprenanzüge oder warme Skikleidung dürfen neu dazu – alles andere nähe ich selbst. Eine Entscheidung, die damals eher ein Experiment war, ist inzwischen zu meinem ganz normalen Alltag geworden.
Und so stand ich da:
- In meinem olivgrünen Bikini.
- Mit meiner super bequemen All-Day-Shorts in Schwarz.
- In einem leichten, luftigen Leinenhemd.
- Mit meinem Kolibri-Bucket-Hat auf dem Kopf.
- Und für die kühlen Bootsfahrten – meine selbstgemachte Hardshell-Regenjacke.





Es war ein wunderschönes Gefühl, zu merken: Ich kann mich von Kopf bis Fuß selbst einkleiden. Jede Naht, jeder Stoff, jedes Teil erzählt eine Geschichte – von der Idee bis zum letzten Stich. Und genau das macht meine Kleidung so wertvoll für mich.
Dieser Moment war nicht nur ein Ausflug auf eine Insel, sondern auch ein kleines Innehalten: Ein Erinnern daran, warum ich vor fünf Jahren diesen Weg eingeschlagen habe – und wie viel Freude es mir heute gibt, meine eigene Garderobe zu tragen.
PS.: Foto-Credits gehen an Parag, weil er sich das gewünscht hat. Er ist kein professioneller Fotograf, macht aber gerne Bilder für alle – vorausgesetzt, man bringt die Kamera selbst mit. Schreib mir und ich gebe dir seinen Kontakt. xD